Februar/März 2026

Februar/März 2026

Thomas Deutschmann:  MIT-MENSCHEN
Fotografie

Die Fotografien von Thomas Deutschmann durchziehen mehr als fünf Jahrzehnte und bilden ein Kaleidoskop seines fotografischen Sehens. Sie begegnen Menschen in flüchtigen, ungeplanten Momenten und verweilen zugleich im Alltäglichen wie im Abseitigen. Die Aufnahmen, bestehend aus schwarz-weiss und Farbbildern, bewegen sich zwischen Skurrilität und Witz, zwischen Nähe und Distanz, und entfalten dabei eine leise, mitunter pointierte sozialkritische Note. Entstanden in langfristigen Projekten, auf Reisen sowie im Kontext von Reportagen und Auftragsarbeiten, verdichten sie sich zu einem ruhigen, offenen Geflecht von Beobachtungen. Thomas Deutschmann, dessen Arbeiten gerade erst in Hannover 2024 in der GAF gezeigt wurden, ist das zweite Mal in j3fm vertreten.

 

Eröffnung: 20. Februar 2026, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 20.2.2026 – 15.3.2026

Einführung: Rolf Nobel

Wo: Kunstraum j3fm, Kollenrodtstr. 58b

Öffnungszeiten: Fr 18-19.30 und So 14-16

 

Januar/Februar 2026

Januar/Februar 2026

Inu Eichhorn- Acrylmalerei
„How the fuck did we make it so far?“

Die Ausstellung „How the fuck did we make it so far?“ von Inu Eichhorn untersucht das unwahrscheinliche Fortbestehen der Menschheit: ihre Widersprüche, ihre Fragilität und ihre unermüdliche Selbstbehauptung. In den gezeigten Werken verbinden sich wissenschaftliche und religiöse Bildwelten zu einer poetischen Anatomie des Menschseins. Körper, Glaube und Geist erscheinen darin als voneinander abhängige Systeme, die im Versuch, Bedeutung zu stiften, immer wieder an ihre Grenzen stoßen. Die 20-jährige Künstlerin, die keine formelle Kunstausbildung absolviert hat, schöpft ihre Bildsprache aus den Erfahrungen ihrer Ausbildung zur Biologielaborantin. In der Arbeit mit DNA, Zellen und diagnostischen Prozessen begegnete sie dem Menschen zunächst als abstraktem Objekt. Es ist unter anderem dieses Erleben, das die Spannung zwischen Empirie und Empathie, Technik und Transzendenz in ihrem Werk grundiert. How the fuck did we make it so far? ist keine Feier des menschlichen Fortschritts, sondern eine ehrliche Frage. Die Ausstellung zeigt, dass unser Bestehen weniger auf Zielgerichtetheit, als auf Zufall, Anpassung und Widerspruch beruht. Zwischen Verfall und Beharrlichkeit, Anmut und Abgrund offenbart sich eine Spezies, die überlebt, weil sie scheitert und darin Sinn zu finden versucht.
Vernissage: 16.1.2026 / 19 Uhr
Laudator: Martin Eichhorn
Ausstellungsdauer bis 15.2.2026
Öffnungszeiten: Fr 19-20.30 Uhr und So 14-16 Uhr

Hinweis: Für diese Ausstellung gelten  am Freitag andere Öffnungszeiten als sonst bei uns üblich!

Dezember 2025

Dezember 2025

Es ist wieder so weit:
Am Freitag den 19.12.2025 um 19.00 Uhr starten wir wie jedes Jahr unsere berühmte Jahresend-Täuschung.
Es gibt natürlich einen wärmenden Umtrunk und Gelegenheit, durch unser reichhaltiges Angebot an Jahresgaben der Künstler*innen der letzten Jahre zu blättern. Ist ein passendes Weihnachtsgeschenk dabei?
Unter https://j3fm.de/jahresgaben/ gibt es online einen kleinen Vorgeschmack.

Im übrigen wünscht j3fm an dieser Stelle schon mal allen ein erholsames und erfreuliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

Brenndauer: ab 19.12. – bis ins neue Jahr
Vernissage: 19.12.2025 19.00 Uhr
Schauzeiten: ganztägig, 20 Std.

November/Dezember 2025

November/Dezember 2025

Katrin Ribbe: body of work
Rauminstallation
2017-2019, 2025

Katrin Ribbe hat Fotografie und Trickfilm bei Tom Hunter und Christine Roche an der University of the Arts (London) und Raum, Plastik und Objekt im Fachbereich Gestaltung bei Suse Wiegand an der Hochschule Bielefeld studiert. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit zeitgenössischer Fotografie und den ihr zugrunde liegenden poetischen und machtpolitischen Narrativen. Katrin Ribbe lebt und arbeitet in Hannover.
In der Galerie j3fm zeigt Katrin Ribbe ihre Arbeit „body of work“, die die Medien Film und Fotografie, gedruckt auf Textil und verarbeitet zu Objekten, in einer Rauminstallation miteinander verbindet. Der weibliche Körper ist Mittelpunkt dieser Rauminszenierung, die versucht, Aspekte von Arbeitsparallelitäten, Optimierung, Fetischisierung und Einsamkeit zu fokussieren.– „body of work“ war erstmalig als Installation in einer leerstehenden Wohnung im Hannoverschen Ihmezentrum zu sehen. Nun erhält sie Einzug in den viel abstrakteren Galerieraum des j3fm.
Die Schauspielerin und Regisseurin Sarah Franke wird die Einführung in diese Ausstellung halten. Vielen Hannoveraner:innen dürfte Sarah Franke aus ihrer Zeit als Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover bekannt sein.

Vernissage: 21. November um 19 Uhr
Einführung: Sarah Franke, Schauspielerin und Regisseurin, Berlin
Ausstellungsort: j3fm Galerie, Kollenrodtstraße 58, 30163 Hannover
Geöffnet: freitags von 18-19.30 Uhr und sonntags von 14-16 Uhr

Oktober/November 2025

Oktober/November 2025

Jule Schlutter: Wie passe ich hinein?

Über drei Monate entstand Tag für Tag ein Bild – ein visuelles Tagebuch aus Erinnerungen und Erlebnissen.
Fragmente dieser Tage sind als Linolschnitt entstanden.
Jeder Druck trägt eine Endgültigkeit und zugleich die Abstraktion eines flüchtigen Moments in sich.
Entlang der Wände im Kunstraum entfaltet sich so eine Chronologie – kontrastreich, fragmentarisch, unmittelbar.
Im Zentrum jedoch verändert sich die Perspektive: Die Motive werden erneut verdichtet, die Bilder brechen und neue Ebenen erwachsen. So eröffnet sich ein Spiel der Wahrnehmung:
Erinnerung trifft auf Spiegelung, Fragment auf Ganzes, Bild auf Betrachter*in.
Jede*r sieht aus einem anderen Blickwinkel, ordnet neu, ergänzt, projiziert eigene Geschichten.
Die Ausstellung wird damit zu einer Frage, die sich an alle richtet: Wie passe ich hinein?

‚Wie passe ich hinein?‘ ist eine Ausstellung von Jux, Jule Schlutter, im Rahmen von ‚first flush’,
eine Kooperation zwischen der Hochschule Hannover, HsH, Experimentelle Gestaltung, und dem Kunstraum j3fm.
Jule Schlutter ist seit 2022 Studentin der HsH mit Schwerpunkt Experimentelle Gestaltung.
@kunstundjux_

Vernissage 17.10.25, 19h
Professorin Ute Heuer, HsH (F3DM), führt in die Ausstellung ein

Ausstellungsdauer 17.10. – 16.11.2025
Öffnungszeiten Fr 18 – 19.30 und So 14 -16.00

www.j3fm.de
@j3fmkunstraum