Durchsuchen nach
Kategorie: collagen

April/Mai 2026

April/Mai 2026

 

Sara Dupont Spannend

Sara Dupont: Spannend

Malerei/Collage

Im Zentrum befindet sich eine feine, fast technisch wirkende Struktur – wie ein Netz, eine Karte oder ein Nervensystem. Dieses Gebilde wirkt fragil und gleichzeitig hochkomplex. Es könnte für Ordnung, Wissen oder Kontrolle stehen, die sich über etwas Organisches legt.

Die flügelartigen Formen – sie erinnern an Insekten oder Libellen – bringen Bewegung ins Bild. Sie scheinen das zentrale Geflecht zu umkreisen oder daraus hervorzukommen. Das erzeugt Spannung im eigentlichen Sinne: etwas ist im Entstehen oder im Wandel. Leben tritt aus der Struktur hervor oder wird von ihr eingefangen.

Vernissage: 17. April 2026, 19 Uhr

Laudator: Manfred Blohm
Ausstellungsdauer: 17.4.2026 – 10.5.2026

Öffnungszeiten: Fr 18-19.30 und So 14-16

März/April 2026

März/April 2026

Jens Thomas: Abstract Jazz

Collagen/Schichtungen

Jens Thomas ist in erster Linie Musiker. Er hat Jazzklavier studiert und ist seit vielen Jahren mit dem Schauspieler Matthias Brandt und ihren gemeinsam kreierten Wort-Musik-Collagen auf den Bühnen der Republik zu erleben. Auch in anderen Projekten beschäftigt sich Thomas mit der Collage. Das von ihm gestaltete Plattencover seines Soloalbums „Neil Young Collage“ ist ein Palimpsest aus den Songtexten, die Musik eine Schichtung von Klavierklängen und Gesängen. In seinem Buch „Zuhören!“ wiederum beschreibt er das „Herumbasteln“ (Bricolage) mit verschiedenen Ebenen des Bewusstseins, als Grundlage eines „Erwartungsfreien Hörens“.

Jenseits dessen fließt aber noch ein anderer Strom, der bei j3fm zum ersten Mal das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Jens Thomas schichtet in monatelangen Prozessen Farben auf Leinwände und Papier, entfernt sie wieder durch Abkratzen, Abziehen, um sie dann erneut auf den Grund aufzutragen. Alle Werke entstehen, wie in seiner Musik, durch Improvisation. Die Bilder sind inhaltlich mit Songs und Kompositionen des Musikers Jens Thomas verknüpft. Klang wird sichtbar: Abstract Jazz.

Vernissage: 20. März 2026, 19 Uhr

Laudator: Bert Strebe
Ausstellungsdauer: 20.3.2026 – 12.4.2026

Öffnungszeiten: Fr 18-19.30 und So 14-16

März/April 2024

März/April 2024

Debby Dörge: Das Auge soll nicht verstehen, sondern begreifen
Collagen

Debby Dörge (*1992/Hannover) arbeitet mit Fragmenten vom Ganzen. Sie erkundet die Collage durch eine Vielzahl von Medien, arbeitet im zwei- und dreidimensionalen Raum, analog und digital. Sie legt den Fokus auf die Wahrnehmung und das Erleben der Werke, wodurch sich eine Erfahrung ergibt, die über die intellektuelle Verarbeitung hinausgeht. Statt nur mit dem Verstand zu analysieren, geht es darum, eine tiefere emotionale oder intuitive Ebene des Verständnisses zu erreichen. Das Auge soll nicht verstehen, sondern begreifen.

„Ich arbeite prozesshaft, frei und nie formatgebunden. Ich lasse mich auf jedes Motiv neu ein, habe kein klares Ziel vor Augen und weiß dennoch genau, wann ich fertig bin. Meine Collagen sind ein spontanes, aber sorgfältiges Gleichgewicht von Farbe, Textur und Motiv, die eine neue Komposition ergeben. Das Material ist für mich hierbei Ausgangspunkt, Inhalt und Inspiration zugleich. Trotz der beliebig vielen Möglichkeiten komponiere ich sehr bewusst, so dass jede Collage eine eigene Ästhetik verfolgt und sie am Ende immer in sich schlüssig ist. Das Zerlegen ist für mich die Lösung. Durch das anschließende Zusammensetzen können die Collagen ihre eigene Formsprache entfalten und bekommen gleichzeitig die Möglichkeit zur individuellen Neuinterpretation. Jedes Werk folgt einer individuellen Logik und alles im Bild hat eine Daseinsberechtigung.”

Vernissage am 15.03.24, 19h mit einer Einführung von Prof. Ute Heuer, Hochschule Hannover, Abteilung Design und Medien

Ausstellung 15.03. – 14.04.2024
Öffnungszeiten Fr 19-20.30 und So 14-16.00

September/Oktober 2023

September/Oktober 2023

Dominic O’Bryant Carillo – Collagen / Malerei

Dominic O‘Bryant Carrillo wurde am 19. April 1988 in San Francisco, Kalifornien, geboren und lebt
und arbeitet seit 2012 in Deutschland.

Seit etwa zwanzig Jahren setzt Dominic sich mit der Geschichte der Kunst und der Visuellen Kultur
auseinander und hat seine Werke und Stücke bisher praktisch noch niemandem gezeigt.

Ausstellung vom 15.09. – 15.10. 2023

Vernissage: Freitag, 15.09.2023 , 19.00 Uhr – Einführung: Bernd Leunig

Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

Januar/Februar 2022

Januar/Februar 2022

Kerstin Günther: Reflexionen
Malerei

Kerstin Günther zeigt ihre Werke mit dem Titel „Reflexionen“:
Aber was ist hier Reflexion, was ist im Malprozess aus sich selbst heraus entstanden? Sie sagt selbst, sie lässt sich gern überraschen, lässt dem Zufall Raum, entscheidet erst im Laufe ihrer Arbeit, wohin sich etwas entwickelt, denkt dann mit Pinsel oder Spachtel, lässt die Farbe laufen und ist begeistert von unterschiedlichen Nuancen und Kontrasten!

Farbe spielt für Kerstin Günther die wesentliche Rolle, so kommt ihr gerade die Acrylmalerei mit ihrem großen Farbspektrum sehr entgegen, da Acryl sowohl lasierendes als auch deckendes Arbeiten zulässt.
Auf der Suche nach Collageelementen, insbesondere in Kunst- und Architekturzeitschriften, wird sie inspiriert von Motiven, die sie regelrecht einwebt in Farbe und Malgrund und die sie in ihrer Thematik leiten.
Von der Farbigkeit und Vielfalt der Natur lässt sie sich begeistern…unterschiedliche Landschaften zum Teil in einer expressiven Farbigkeit sind zu entdecken. Im Gegensatz dazu findet sich ein großes Interesse an der Ästhetik und Struktur der Architektur. Zu sehen sind Raumgebilde, oft als Collage, die durch die Verbindung, durch das Verweben mit der Farbe manchmal dreidimensional wirken.
„Der Blick des Betrachters soll durch das Bild in verschiedene Richtungen geführt werden und muss ihn herausfordern.“

Vita
Kerstin Günther lebt und arbeitet in Hannover.
Seit 2012 bis heute verschiedene Ausstellungen.
Kerstin Günther hat an der Fachhochschule Hannover Textil-Design studiert und 1997 abgeschlossen.
1970 geboren in Hannover

Hinweis zur Ausstellung:
Für unseren Kunstraum gilt 2g+.
Das heißt, dass Geimpfte oder Genesene mit aktuellem Test Zutritt haben. Nach einer Boosterimpfung wird der Test nicht benötigt.
Im Kunstraum sollen ffp2-Masken getragen werden.

Eine Vernissage mit einer Rede vor versammelten Besucher*innen und Weintheke kann es leider nicht geben.
Zu den Öffnungszeiten ist die Künstlerin anwesend.

Ausstellungsdauer:
21.1.2022- 13.2.2022
Öffnungszeiten:
Sonntag 14.00-16.00 Uhr
Freitag 19.00-20.30 Uhr