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Kategorie: skulptur

Mai/Juni 2017

Mai/Juni 2017

 Christoph Zdzuj: Eisenplastiken, Assemblagen

Glatt geschliffene und poröse Flächen, Stahl und Eisen mit Gebrauchspuren, runde, scharfe und zackige, konstruktive Formen, das sind die Elemente des Eisenbildhauers Christoph Zdzuj. Seine Grundlage sind Fundstücke aus dem Schrotthandel, die von ihm zu ganz eigenwilligen Assemblagen und abstrakte Konstruktionen geschmiedet und geschweißt werden. Den künstlerischen und handwerklichen Umgang, auch den Umgang mit Feuer und Eisen, lernte Christoph Zdzuj bei dem 2016 verstorbenen Bildhauer Hannes Meinhard.

Aus der Distanz wirken die Eisenskulpturen von Zdzuj leicht und schwer zugleich, sie sind ebenso eingängig wie uneindeutig: sperrig und gleichzeitig von spielerischem Elan. Das, was wie leichthändige Improvisationen anmutet, ist vor allem eine wirklich harte Arbeit und rückt den Künstler nah an den Handwerker und Stahlarbeiter. Gleichzeitig ist der Künstler Zdzuj auch nah an der Arbeit eines Ingenieurs, der zwischen zweckvollen Konstruktionen und der freien formalen Gestaltung abwägt. Mit großer Gelassenheit entfaltet er dabei den Rhythmus und eine darin ruhende Harmonie, die von großem Respekt vor dem authentischen Umgang mit dem Material bestimmt ist.
Christoph Zdzuj ist 1969 in Groß Stahlitz/Oppeln in Polen geboren. 1979 siedelt seine Familie nach Westdeutschland um. Christoph Zdzuj absolviert Ende der Achtziger Jahre eine Lehre als Metallfeinbearbeiter. Mitte der Neunziger Jahre lernt er den Eisenbildhauer Hannes Meinhard kennen und beginnt eine Mitarbeit in der Werkstatt Meinhards in Barsinghausen, später Bantorf bei Hannover. Seit 2001 beginnt Zdzuj mit eigenen künstlerischen Arbeiten und ist ab 2011 als freischaffender Bildhauer tätig.

 

Ausstellung vom 19.05. – 11.06. 2017
Vernissage: Freitag, 19.05.2017 ,19.00 Uhr.
Öffnungszeiten: freitags 19.00 bis 20.30 Uhr, sonntags 14.00 bis 16.00 Uhr.

juni/juli 2014

juni/juli 2014

inger seemann: räume

linie, fläche, raum – das sind die gestalterischen grundelemente der kunst und auch der architektur. hier begegnen sich die beiden gestalterischen disziplinen.
die künstlerin inger seemann tritt mit ihren stahlplastiken genau in diese schnittstelle. sie beschreibt räume, die sich in flächen und lineare formen aufteilen. sie reizt die grenzen des materials aus, dehnt, dreht, faltet den stahl mit seiner rostfarbenen oberfläche.
durch das falten wird dem stahl die schwere und starre genommen. er erscheint geschmeidiger, weckt die assoziation zu papier, damit zum grafischen, aber auch zum textilen.

ausstellungsdauer: 20.06. – 13.07.14
vernissage: 20.06.2014, 19 h
öffnungszeiten:
freitags 19:00 – 20:30 h
sonntags 14:00 – 16:00 h

oktober/november 2013

oktober/november 2013

das weib

iris temme: das weib
installation/skulptur.

ausstellungsdauer: 18.10.- 10.11.2013
vernissage: 18.10.2013, 19.00 uhr
öffnungszeiten:
freitags 19.00 – 20.30 uhr
sonntags 14.00 – 16.00 uhr

die ewige weiblichkeit, die frau als metapher für sinnlichkeit, für sünde, als schwester der schlange, eva, und als solche schuld an der vertreibung aus dem paradies, ist eine weitverbreitete symbolik in der geschichte der kunst. iris temme erschließt dem publikum mit ihrer installation aus realistisch abgeformten und in beton gegossenen, weiblichen körperformen, einen weiten künstlerischen rahmen. gemeint ist die ambivalenz von naturhafter unschuld, schönheit und dämonischer macht, die beim betrachter eine mischung aus faszination und angst, hingezogensein und widerwillen, lüsternheit und unbehagen provoziert. was ist weiblich? wie wird weiblicher körper gesehen? geschlecht und geschlechtsmerkmale zwischen erotik und sexismus, ästhetik und gesellschaftlicher wertung.

iris temme ist künstlerische grenzgängerin zwischen metalldesign, skulptur und installationskunst.

august/september 2013

august/september 2013

schittek

Norbert Rob Schittek: Perspektivismen – Wirklichkeit und Standpunkt

Einführung: Prof. Kathrin Volk

ausstellungsdauer: 16.08. – 15.09.13
vernissage: 16.08.2013, 19 h
öffnungszeiten: freitags 19:00 – 20:30 h
sonntags 14:00 – 16:00 h
norbert rob schittek ist maler, objektmacher, er arbeitet mit beton, mit sand und farben, schafft illusionistische räume auf flächen und er ist zeichner.
kleinteiligkeit ist nicht sein metier. schittek liebt große formate und lässt in seinen arbeiten tektonische kräfte aufeinander wirken. haptische qualitäten zeichnen seine bilder und objekte ebenso aus wie ehrliche materialität.

in seiner wandzeichnung zeigt uns schittek, wie zwei striche eine fläche definieren und drei schon einen raum aufspannen können, um dann seine dimensionen durch licht und schatten erscheinen zu lassen.

mit dieser ausstellung präsentiert j3fm den träger des erstmalig vergegebenen j3fm-preises. Gleichzeitig nimmt j3fm mit dieser Ausstellung am diesjährigen
zinnober-kunstlauf teil. preisverleihung am samstag, den 7.9.2013 um 18.30h.

Februar/ März 2012

Februar/ März 2012

ludvik cejp: .?!holzweg.?.
skulptur und kinetische objekte

ausstellungsdauer: 17.2.2012-11.3.2012
vernissage: 17.2.2012. 2012, 19 h
öffnungszeiten: freitags 19- 20.30h, sonntags 14- 16h

aus ästen, brennholz, nägeln, steinen, buchstaben und zahlen entstehen statuen von funktionierenden uhren, komplizierten kalendern, orgeln – und nicht zuletzt frauen.
sie sind grob und gleichzeitig präzise bearbeitet, sie scheinen nicht zu funktionieren aber sie tun es trotzdem – bis auf die frauen. frauen sind anders.